Presse
30.03.2012, 09:00 Uhr | Johannes Kraft Übersicht | Drucken
Mittelstand nicht vergessen!
Insolvenz der Drogeriekette Schlecker


Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die bedauerliche Insolvenz der Drogeriekette Schlecker und der damit verbundenen Entlassung von zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch in Berlin, gerät nach Einschätzung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Berliner CDU (MIT) in den Hintergrund, dass auch viele kleine und mittelständische Unternehmen massiv unter den Zahlungsausfällen zu leiden haben.


„Selbstverständlich muss sich auch die öffentliche Hand den Belangen der
möglicherweise über 11.000 freigesetzten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer annehmen. Vergessen werden darf dabei jedoch nicht die zum Teil Existenz gefährdende Auswirkung auf zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen, die die Lieferungen und Leistungen für Schlecker erbracht haben; denn hier stehen noch weitaus mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze auf dem Spiel", so der Chef der MIT Berlin, Dr. Martin Sattelkau.
Sabine Osavcuk, Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der MIT Berlin, die zugleich Inhaberin einer Kreativagentur in Berlin ist, kann nicht nachvollziehen, warum in der öffentlichen Wahrnehmung ausschließlich die Sorgen und Nöte der Arbeitnehmerschaft thematisiert werden: „Wenn die Berliner Wirtschaftssenatorin, Frau von Obernitz, heute erklärt, dass das Land Berlin sich über eine Bürgschaft an der Auffanggesellschaft beteiligen will, würde ich von ihr erwarten, dass sie sich auch dazu äußert, welche vergleichbaren Sonderregelungen es für die Zuliefer- und Dienstleistungsbetriebe geben solle."

V.i.S.d.P. Johannes Kraft
Pressesprecher und stellv. Landesvorsitzender der MIT Berlin
mobil: 0171. 69 55 254
email: kraft@mit-pankow.de
  MIT Berlin | Realisation: Sharkness Media